Am Freitag gab es zwei Einheiten: Bei den Kindern ging es um solide Grundlagen vom ersten Age-Uke bis zur Heian Yondan, bei den Erwachsenen dagegen um etwas ganz Neues – der Startschuss für die Kata Gojushiho Dai fiel.
Kindertraining
Beginner
In der Grundschule standen Age-Uke, Oi-Zuki, Mae-Geri und der Stand Zenkutsu-Dachi im Mittelpunkt. Die Techniken wurden nicht nur gezeigt, sondern auch in ihrer Bedeutung erläutert und anschließend im Vorwärtsgehen ausgeführt. Wer verstanden hat, wofür eine Technik da ist, führt sie meist auch besser aus.
In der Selbstverteidigung ging es um die Befreiung bei Handgelenksumklammerung, sowohl mit einer Hand als auch mit zwei Händen. Zum Schluss gab es eine Erläuterung der Grundzüge des Karate und der Bedeutung des Toshima-Logos.
Gelb- und Orange-Gurte
Die Gelb- und Orange-Gurte machten eine Grundschule mit Techniken aus den Katas 1 bis 4. Anschließend wurden die Katas bis einschließlich Heian Yondan gelaufen, ein Durchgang, bei dem sich zeigt, wie viel von der Grundschule schon in den Formen angekommen ist.
Erwachsenentraining: Start in die Gojushiho Dai
Bei den Erwachsenen und Fortgeschrittenen begann und endete das Training mit etwas erweiterter dynamischer Funktionsgymnastik. Dazwischen stand der Beginn einer neuen Kata: der Gojushiho Dai.
Ungewohnte Techniken, erst einmal ohne Bunkai
Der Schwerpunkt dieser Kata liegt auf ungewohnten Techniken. Deshalb wurde vorerst ganz ohne Bunkai gearbeitet – wer noch nicht weiß, wie sich eine Bewegung anfühlt, braucht sie nicht gleich zu erklären. Stattdessen wurde die Kata über Übungsformen in der Grundschule aufgebaut, Baustein für Baustein, bis aus dem Ungewohnten Schritt für Schritt etwas Vertrautes wird.
Die Kata im Video
Wer sich die Gojushiho Dai vorab oder zur Nachbereitung ansehen möchte, findet hier ein Video: Gojushiho Dai auf YouTube.