Zurück zu Aktuelles

Training · 26. August 2026

Von Kata bis Kumite

Am Mittwoch stand gemeinsames Training auf dem Plan, und der Einstieg machte gleich klar: Erst einmal ordentlich in Bewegung kommen, bevor die Techniken sortiert werden. Zum Aufwärmen ging es mit Laufen und Wechselübungen los, ergänzt durch Funktionsgymnastik nach Knebel. Da blieb der Kreislauf nicht lange im Standby-Modus.

Kata und Grundschule

Danach waren die Kata Heian Nidan und Bassai Dai dran. Zwei Programme, zwei sehr unterschiedliche Anforderungen: hier saubere Grundstruktur, dort schon deutlich mehr Druck, Timing und Richtungswechsel. Wer Stand und Richtung sauber zusammenbekommt, hat es auch bei den vielen Wechseln leichter.

Passend dazu wurden Grundschulkombinationen trainiert. Genau solche Kombinationen sind nicht spektakulär, aber sie machen die Technik ehrlich: Stand, Hüfte, Richtung, Abschluss. Wenn eines davon aus der Reihe tanzt, sieht man es sofort. Grundschule bleibt eben Grundschule – und manchmal auch Grundsatzdiskussion mit dem eigenen Schwerpunkt.

Yakusoku-Kumite

Im Partnerteil ging es ins Yakusoku-Kumite mit fünf Karatekas. Angriff und Verteidigung wurden auf Jodan-, Chudan- und Gedan-Ebene geübt. Durch die klar abgesprochenen Angriffe konnte sauber gearbeitet werden, ohne dass die Aufmerksamkeit Pause macht: Distanz, Zielhöhe, Reaktion und Kontrolle mussten trotzdem zusammenpassen.

Zum Abschluss kamen noch Kräftigungsübungen dazu. Damit war die Einheit rund: warm geworden, Kata gelaufen, Grundschule geschliffen, Partnerarbeit gemacht und am Ende noch einmal daran erinnert worden, dass Karate zwar im Kopf beginnt, aber ohne Rumpf und Beine ziemlich schnell um Ausreden bittet.