Am Freitag ging es wieder in zwei Runden auf die Matte: erst die Jüngsten, dann die Fortgeschrittenen – und beide Gruppen hatten mit Wiederholung zu tun.
Kindertraining: Parkour, Aufwärmen und Prüfungsprogramm
Zum Auftakt wartete Brittas Geschicklichkeitsparkour – Balance, Koordination und die Erkenntnis, dass ein ruhiger Stand manchmal die schwierigste Übung des Tages ist.
Für die passende Betriebstemperatur sorgten anschließend Oleks Aufwärmübungen, bevor es ins Gruppentraining überging: aufgeteilt nach den Gürtelfarben Weiß, Gelb und Orange, damit jede Gruppe an ihrem eigenen Stand weiterarbeiten konnte.
Im Mittelpunkt stand das Prüfungsprogramm für den 6. Kyu, mit besonderem Schwerpunkt auf der Kata „Heian Sandan“ – Schritt für Schritt, bis die Form so saß, wie sie am Prüfungstag sitzen soll.
Erwachsenentraining: Wiederholung der Stock- und Messerabwehr
Bei den Erwachsenen stand die Wiederholung der Verteidigung gegen Stock- und Messerangriffe auf dem Programm – ein Thema, das glücklicherweise öfter auf der Matte landet als im echten Leben.
Wie schon in den Wochen zuvor wurde dabei sauber unterschieden: Karate-Anwendungen für Prüfungen, Aikido-Techniken für Vorführungen und höhere Prüfungen, und „Freestyle“ für den Ernstfall, in dem es nur noch ums Überleben geht.
Inhaltlich wurde das Training der letzten Wochen als gestrafftes Programm wiederholt – weniger neuer Stoff, dafür mehr Übung. Und Übung macht ja bekanntlich den Meister.